Die Klasse G 1a ist regelmäßig im nahegelegenen Wald unterwegs.
Hier gibt es viel für uns zu entdecken:
den Bach, die steilen und flachen Wege, kleine Tiere, große und kleine Pflanzen am Wegrand und den Böschungen. Die Regeln sind klar: Wir reißen kleine Pflanzen ab und lassen alles stehen. Keiner geht alleine weg, wir bleiben beieinander. Überraschend für unsere Kinder und die Begleitpersonen ist, wie sich die Natur in kurzer Zeit verändert. Letzte Woche war der Bach noch ein kleines Rinnsal. Nun plätschert er laut den Berg hinunter. Die neulich noch niedrigen Brennnesseln ragen nun auf den Weg, so dass wir uns vorbeischlängeln müssen, damit sie uns nicht berühren und brennen. Beim Balancieren und Klettern über umgestürzte Baumstämme braucht es Mut und Geschicklichkeit. Das Bauen und Ausbessern der kleinen Brücke verlangt Kraft und Umsicht.
Sehr beschäftigt hat uns, was wohl mit der kleinen toten Maus geschah, die wir bei einem Lerngang in den Wald auf unserem Weg entdeckten und die Frage, ob Wölfe im Günterstaler Wald leben. Fasziniert haben wir beobachtet, wie sich ein Regenwurm durch das Moos bewegte und dabei immer länger wurde. Wie lang kann so ein Regenwurm wohl werden? Und nicht zuletzt machen die zahlreichen Wettrennen bis zum nächsten „großen Baum“ viel Spaß, auch wenn wir meistens dieselben 2 Sieger haben. Wer aus der G 1a ist das wohl?
